Nachdem wir mit dem CHR3 im Bahnhof von Xi’an angekommen sind, finden wir, dank einer hervorragenden Beschreibung problemlos den Weg mit der Metro zu unserem Hostel „Travelling with“. Die Hostels in China sind wirklich bemüht ihren Gästen das Leben leicht zu machen. Wir erhalten meistens schon kurz nach der Buchung detaillierte Wegbeschreibungen mit Anreisekosten. Den Abend nutzen wir noch zu einem Spaziergang in die Stadt und einem leckeren Abendessen in einem der vielen muslimischen Straßenrestaurants.

Blick aus unserem Fenster bei Nacht

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg ins Innere der Stadtmauern. Unser Weg führt uns vorbei am Glockenturm. Dieser liegt an der Hauptverkehrsachse Xi’ans auf einer Verkehrsinsel und wird von Rollern, Autos und Bussen umspült. Einige hundert Meter weiter steht der Trommelturm aus dem 14. Jahrhundert. Der Trommelturm stand ursprünglich 2 Blocks entfernt und wurde bereits 1582 an seinem jetzigen Standort (am Rande des muslimischen Viertels) komplett wiederaufgebaut.

Glockenturm

Xi’an war früher der Endpunkt der Seidenstraße und gilt als ein Schmelztiegel von Kulturen und Religionen. Dies erklärt auch das große muslimische Viertel, das mit unzähligen Restaurants und Verkaufsständen an einen orientalischen Markt erinnert. Wir probieren uns durch die zahlreichen Ständen und setzen anschließend gestärkt unseren Weg durch die Stadt zum Südtor fort.

Am Südtor befinden sich auf der Stadtmauer zwei von fünf Leihstationen für Fahrräder. Nachdem Mark Zuckerberg eine Woche vor uns mit seinem Team über die Stadtmauer gejoggt ist, entscheiden wir uns die 13,75 km auf Fahrrädern zurück zu legen. Der Blick von der 12 Meter hohen Stadtmauer ist spannend, so dass wir unsere Fahrt immer wieder unterbrechen und erst nach 1 ¾ Stunden zurück am Ausgangspunkt sind.

Radtour auf der Stadtmauer-2

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